Toxische Beziehungen und die Asche, die zurückbleibt

Toxische Beziehungen und die Asche, die zurückbleibt

Toxische Beziehungen – früher unter dem Begriff „narzisstisch“ bekannt – sind längst allen ein Begriff. Warum? Weil unsere Gesellschaft immer egoistischer wird. Viele befinden sich in einer nicht mehr gesunden Eigendrehung und geben das natürlich an die nächste Generation weiter. Dabei ist sehr zu differenzieren, was „gesunder Egoismus“ – also eine natürliche Abgrenzung zur Wahrung der eigenen Authentizität – und was bereits pathologischer Narzissmus ist. Letzterer ist eine Krankheit. Diese Krankheit macht es dem Narzissten unmöglich, eine realistische Ich-Wahrnehmung zu entwickeln.

So wird er Zeit seines Lebens in einer Scheinwelt verbringen, die nur aus Glanz und Glamour besteht. Die er sich selbst erschaffen hat und die keine Schwäche duldet. Um dieses kraftraubende Szenario bis ins hohe Alter aufrecht zu erhalten, benötigt der toxische Mensch Unmengen an Energie, die er natürlich niemals selbst aufbringen kann. Also braucht er Zulieferer: Seine Mitmenschen rät singleboersen24.com.

Manipulation und Konditionierung

Ein Narzisst manipuliert und konditioniert seine Mitmenschen in einem Ausmaß, welches „normale“ Menschen sich nicht vorstellen können. Sein ganzes Ego ist auf die Bewunderung von außen aufgebaut. Schafft es jemand, hinter die Kulisse des perfekten Menschen zu schauen, wird dieser sofort als Feind eingestuft und aus dem Umfeld vertrieben. Alle anderen aber, allen voran Partner und Kinder von Narzissten, dienen einzig und allein der Aufrechterhaltung dieser Fantasieblase, in der ein Narzisst lebt. Sie sind einem unglaublichen Missbrauch ausgesetzt, der so weit führen kann, dass der eigene Verstand angezweifelt wird.

Toxische Menschen finden an allem und jedem etwas Schlechtes, werten ab, sind neidisch und gehen „über Leichen“, wenn sie sich einen Vorteil davon versprechen. Ihre Mitmenschen und Partner werden mit dem „Zuckerbrot-Peitsche“-Prinzip konditioniert: Handeln sie nach dem Willen des Narzissten, werden sie verwöhnt, beschenkt oder – sehr selten – sogar gelobt. Wehe aber es gibt Streit: Dann wird der Partner oder Mitarbeiter als dumm, schwach, inkompetent und verlogen bezeichnet. Schuld hat natürlich immer nur der Andere, niemals der Narzisst selbst. Alle Menschen in seinem unmittelbaren Wirkungskreis werden als dumm und dilettantisch hingestellt, Fehler offen angeprangert und böse Gerüchte gestreut. Kritik erzeugt eine narzisstische Wut und endet in der vernichtenden Abwertung des „Gegenspielers“. Manchmal liest man dann auch in der Zeitung von sehr viel schlimmeren Auswirkungen narzisstischer Wut, in der schlicht ganze Familien ausgelöscht werden, damit der toxische Mensch doch noch zu seinem Recht kommt… .

Asche und Leichen auf seinen Wegen

Wer sich anfangs dem charismatischen „Love-Bombing“ eines Narzissten nicht entziehen konnte, wird nach einiger Zeit in einem Albtraum aufwachen, der an die Hölle erinnert. Sukzessive wird das Selbstwertgefühl und die Persönlichkeit des Partners abgebaut, bis nur noch Honig und Nebel in dessen Kopf existiert. Das Opfer weiß nicht einmal mehr, wer es ist. Isoliert von Freunden und Familie ist niemand mehr da – außer dem Narzissten.

Dieser wird jede Gelegenheit nutzen, um seinen Partner klein zu halten und auszusaugen – so lange, bis er ausgelutscht und völlig seiner Existenz beraubt, zerstört am Boden liegt. Dann sucht sich der Narzisst ein neues Spielzeug. Das Opfer bleibt mit schwersten Traumata völlig sich selbst überlassen und nicht alle schaffen es wieder, in ein normales Leben zurück zu finden. Jahrelange Therapien und fiese Flashbacks begleiten diese gequälten Seelen, bis sie wieder ein klein wenig Vertrauen in das Leben fassen können. Doch leider enden auch viele dieser bedauernswerten Existenzen mit dem Suizid.

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